rbbtext Logo
  • Seite
  • 129

rbb24

Wirtschaft

IHK fordert enge Zusammenarbeit

Im Berliner Ludwig-Erhard-Haus hat am Freitag die erste Wirtschaftskonferenz der Industrie- und Handelskammern aus Berlin und Brandenburg stattgefunden.

Dabei forderten die Vorsitzenden der Kammern eine enge Zusammenarbeit der Länder. Nur so könne man den Krisen effizient begegnen. Als Themen wurden etwa die Verkehrsinfrastruktur, der Fachkräftemangel und die Energieversorgung genannt.

Zum Auftakt sprachen Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zu den rund 150 Teilnehmern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Giffey verwies auf die Zusammenarbeit der beiden Landesregierungen, die deutschlandweit einzigartig eng und gut sei. Die Synergieeffekte kämen auch der Wirtschaft zugute, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Metropolregion spiele.

Woidke erklärte, die Region Berlin-Brandenburg sei für Investoren interessant, weil sie die Attraktivität einer Großstadt mit der Vielfalt des Flächenlandes verbinde. Bestes Beispiel hierfür sei die Ansiedlung der Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree).

Mit der gemeinsamen Konferenz wollen die Kammern die Zusammenarbeit beider Länder auf wirtschaftlicher Ebene vorantreiben. Dazu sollen die mehr als 475.000 Unternehmen, die in der Hauptstadtregion ansässig sind, noch mehr unterstützt werden. Treffen dieser Art soll es von nun an zweimal im Jahr geben.