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Politik/Gesellschaft

Kältehilfe warnt vor Herausforderungen im Winter

Die Berliner Kältehilfe warnt vor großen Herausforderungen bei der Betreuung Obdachloser in diesem Winter.

Nach Angabe der Kältehilfe leben mindestens 2000 Menschen in Berlin auf der Straße, demgegenüber stehen rund 1000 Notübernachtungen zur Verfügung. Auch lasse die Spendenbereitschaft in diesem Herbst spürbar nach, erklärte Barbara Breuer von der Berliner Stadtmission am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

Die Regale in der Kleiderkammer seien leer. Es fehlen laut Breuer Schlafsäcke. Zudem müsse die Logistikküche etwa Brot nachkaufen. "Wir merken, dass den Leuten das Geld ausgeht und dass es überall drückt." Ein ernsthaftes Problem für die Einrichtungen seien zudem die steigenden Energiekosten.

In der Berliner Kältehilfe schließen sich Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen zusammen, um mit Bezirken und Senat obdachlose Menschen zu unterstützen.