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Politik/Gesellschaft

Gedenken an Bücherverbrennung in Potsdam

In Potsdam ist am Sonntag an die Bücherverbrennung von 1933 erinnert worden. Für den geplanten neuen Gedenkort auf dem Bassinplatz veranstaltete die Stadtverwaltung eine öffentliche Ideenwerkstatt.

Das Potsdam-Museum gab zudem einen Einblick in die historischen Hintergründe der Bücherverbrennungen. Am Abend folgte eine Lesung auf dem Alten Markt. Dabei lasen bekannte Potsdamerinnen und Potsdamer aus Werken, die in der Nazizeit verboten waren.

Zwischen März und Oktober 1933 hatten Anhänger der Nationalsozialisten im Deutschen Reich auf öffentlichen Plätzen als "undeutsch" geächtete Bücher und Schriften verbrannt. Auf dem Potsdamer Bassinplatz fand die Bücherberbrennung am 22. Mai 1933 statt.