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Politik/Gesellschaft

rbb-Leitung kündigt Transparenz im Fall Schlesinger an

Der geschäftsführende Intendant des rbb, Hagen Brandstäter, hat Transparenz im Umgang mit dem Fall der zurückgetretenen Intendantin Patricia Schlesinger angekündigt.

Er sagte am Montagabend in der Sendung rbb24 Spezial, es gehe darum, Offenheit nach außen herzustellen. Dazu solle eine Rechtsanwaltskanzlei beitragen. Die Geschäftsleitung werde hier für hundertprozentige Transparenz sorgen, soweit es in ihrer Macht liege.

Bisher habe man festgestellt, dass immer neue Dinge auf den Tisch gekommen seien. Wenn man gedacht habe, die Angelegenheit habe sich erledigt, seien am nächsten Tag wieder neue Details bekannt geworden.

Brandstäter sagte, die Geschäftsleitung habe über Fragen, die den Dienstwagen und Abendessen Schlesingers betreffen, nichts gewusst.

Brandstäter betonte, viele Mitarbeiter des rbb würden in der Öffentlichkeit nun angegangen oder zumindest kritisiert. Das hätten sie aber nicht verdient. Er bezeichnete es als seine vordringliche Aufgabe, das Alltagsgeschäft im Sender wieder in Gang zu bringen und den Dialog mit der Belegschaft zu suchen.