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Politik/Gesellschaft

Affenpocken: Erste Fälle in Berlin nachgewiesen

Die Affenpocken sind jetzt auch in Berlin nachgewiesen worden.

Wie die Senatsverwaltung für Gesundheit am Samstag mitteilte, gibt es zwei bestätigte Fälle. Der Zustand der beiden Patienten sei stabil. Derzeit liefen die Ermittlungen zu Kontaktpersonen.

Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) teilte mit, es bestehe kein Grund zur Panik, aber zur Vorsicht. Es müsse jetzt schnell und konsequent gehandelt werden, um Infektionsfälle zu erkennen und einzudämmen.

Ähnlich äußerte sich der Infektionsforscher von der Berliner Charité, Leif Erik Sander. Er sagte dem rbb, für die allermeisten Menschen bestehe keine Gefahr. Der Ausbruch werde wahrscheinlich begrenzt bleiben, man wisse aber noch nicht, wie groß er sein werde.

Die Affenpocken werden in der Regel von Tieren auf den Menschen übertragen. Von Mensch zu Mensch kann das Virus bei engem Kontakt weitergegeben werden.

Zu den Symptomen zählen laut Robert Koch-Institut Fieber und Gliederschmerzen sowie ein Hautausschlag, der sich vom Gesicht auf andere Körperteile ausbreitet.