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Hörfunk

Kulturradio

100 Jahre Frauenwahlrecht
im Kulturradio

Sie hießen Minna Cauer, Hedwig Dohm, Louise Otto-Peters, Clara Zetkin oder Marie Juchacz und sie waren Pionierinnen. Sie sprengten die Ketten ihrer Herkunft und ihrer Erziehung, sie brachen mit Geschlechterzuschreibungen und wagten den Schritt in die Unabhängigkeit.

In diesem Jahr wird das Frauenwahlrecht 100 Jahre alt, Kulturradio erinnert vom 14. August bis 2. Oktober immer dienstags im "Kulturtermin" um 19.04 Uhr an wichtige Frauen, die es erkämpft haben.

Die Sendungen im Überblick:

25.9.: Der Tag wird kommen -
Clara Zetkin

2.10.: Die erste Frau, die in einem
deutschen Parlament sprach -
Marie Juchacz

Schon im 19. Jahrhundert wurden sie Lehrerinnen, Journalistinnen, Schriftstellerinnen und Menschenrechtlerinnen. Sie waren große Autodidaktinnen, denn Abitur und Universität blieben ihnen verschlossen.

Mit Mut, Intelligenz und Weitblick verbesserten sie das Leben der Frauen - und machten damit Demokratie überhaupt erst möglich. Wären Sie Männer gewesen, dann würden ihre Denkmäler heute die deutschen Innenstädte schmücken. Doch sie waren Frauen und deshalb sind ihre Namen (fast) in Vergessenheit geraten.

Mit verschiedenen Beiträgen widmet sich das Frauenmagazin "Zeitpunkte" im Kulturradio den Fragen: Wie haben sich die Frauenrechte seit 1918 entwickelt? Nutzten die Frauen in den 20er Jahren die neuen Freiheiten?

Wie sind die Nationalsozialisten mit dem Frauenwahlrecht umgegangen? Wie ging es für die Frauen weiter nach dem 2. Weltkrieg? Und wo stehen wir heute? Warum ist der Frauenanteil im Bundestag auf 31% zurückgegangen? Brauchen wir eine Wahlrechtsreform für mehr Geschlechtergerechtigkeit, also ein Pari-tégesetz?

Antworten gibt es im Internet auf www.kulturradio.de/frauenwahlrecht! Hier finden sich auch alle Beiträge, die Kulturradio zum Thema sendet sowie eine Sammlung an Infos rund um die 100-jährige Geschichte des Frauenwahlrechts