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Hintergrund

Hintergrund: Die Pandas

Ein neues Pandapärchen für Berlin

Die beiden neuen Pandabären treten in die Fußstapfen ihrer populären Vorgänger im Berliner Zoo. Fragen und Antworten zu den seltenen Tieren:


* Was macht Pandas so besonders?
Mit weniger als 2000 Tieren in freier Wildbahn gehört der Große Panda zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Nur wenige Zoos weltweit können ihr Publikum mit Pandas locken, darunter keiner in Deutschland - außer dem Berliner Zoo.

* Woher stammen die Tiere?
Aus einer Zuchtstation nahe der chinesischen Metropole Chengdu.

* Unter welchen Bedingungen leiht China die Tiere aus?


Zum einen musste eine artgerechte Unterbringung garantiert sein.

Zum anderen zahlt Berlin eine jährliche Gebühr von 920.000 Euro pro Jahr an China. Das Geld fließt zu 70% in den Schutz wild lebender Pandas. Der Rest kommt der Aufzuchtstation in Chengdu zugute.

Der Zoo bringt das Geld mit Hilfe von Sponsoren und Spenden auf.

* Wie kam der Zoo zu dem Pandapaar?


Von 1980 bis zum Sommer 2012 beherbergte der Zoo insgesamt bereits drei Große Pandas. Der letzte, das Männchen Bao Bao, starb vor fünf Jahren im hohen Alter von 34 Jahren.

Einige Monate danach begann der Zoo damit, sich um neue Pandas zu bemühen.

Seitdem liefen Verhandlungen auf diversen Ebenen. Sogar Bundeskanzlerin Merkel sprach das Thema bei einer ihrer Chinareisen persönlich an ("Pandadiplomatie").