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Pflanzenschutz

Obstgarten

Obstbau 16.07.2021

Apfelwickler

In Kürze beginnt der Flug der 2. Gene-

ration des Apfelwicklers. Wo Well-

pappringe an die Baumstämme angelegt

sind, sollten diese wöchentlich aus-

gewechselt werden. Die mit Larven

besetzten Wellpappen sind zu besei-

tigen, z.B. durch Verjauchen in Was-

ser, um die Larven unschädlich zu

machen. Nach wie vor befallene Früchte

auspflücken und entsorgen.

Kirschessigfliege

Folgernd reifende Kulturen regelmäßig

durchpflücken und auch überreife und

beschädigte Früchte mit entfernen.

Nicht verwertbare Früchte mit Larven-

besatz durch Verjauchen entsorgen.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Gemüsegarten

Gemüsebau 23.07.2021

Braunfäule an Tomaten

Der Niederschlag der letzten Wochen hat

günstige Bedingungen für Infektionen

mit Phythopthora, dem Verursacher der

Krautfäule an Kartoffeln und auch der

Braunfäule an Tomaten geboten. Mit

Spritzbehandlungen mit Phyto Gemüse

Pilzfrei kann Befall noch eingedämmt

werden. Unterstützend sollten zur

Minderung der Sporen bei trockenem

Wetter vorab befallene Blätter und

Früchte ausgepflückt werden. Befallenes

Kartoffellaub sollte ebenfalls

reduziert werden.

Kartoffelkäfer

Weiterhin sind Käfer und Larven aktiv,

von Tomaten und Kartoffeln absammeln.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Zierpflanzen/Gehölze

erschienen am 21.07.21

Ungräser im Rasen

Auf lückigen Rasenflächen haben sich

jetzt häufig "Ungräser" angesiedelt,

die zu den einjährigen Hirsearten

gehören. Sie keimen erst über 18 °C und

bei mindestens 12 h Licht, deshalb

werseb sie besonders jetzt auffällig

geworden. Unterschiedliche Arten wie

Hühner- oder Fingerhirse breiten ihre

hellgrünen Blätter aus und verdrängen

mit ihrem rosettenähnlich Aufbau die

gewünschten Grasarten. Im Herbst

sterben sie ab (einjährig). Die Hirsen

können nur mechanisch entfernt werden

um das Blühen und Ausamen zu

verhindern.

(Pflanzenschutzamt Berlin)

Stadtgrün

erschienen am 21.07.21

Kastanien im Stadtgebiet

Neben Beeinträchtigungen der Kastanie

wie Trockenheit, Bodenverdichtung und

Streusalzbelastungen führt der Befall

mit der Kastanienminiermotte zum Ver-

bräunen der Krone. Jetzt, zur Flugzeit

der zweiten Generation, sind besonders

Kastanien mit Unterpflanzungen (Efeu,

Berberitzen u.a.) betroffen. Dort, wo

das Laub im Herbst entfernt werden

konnte (Rasenflächen), sind die Kronen

überwiegend grün.

Die kontinuierliche Beseitigung des

Laubes ist die einzig mögliche Maß-

nahme zur Reduzierung der ersten Gene-

ration der Kastanienminiermotte.

(Pflanzenschutzamt Berlin)