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Pflanzenschutz

Obstgarten

Obstbau 22.10.2021

Winterfrosthärte verbessern

Um Holzfrost- und Kambiumschäden unter

der Rinde vorzubeugen, benötigen

Obstgehölze ausgereiftes Holz und eine

ausgewogene Kaliumversorgung. Diese

Bodendüngung kann jetzt im Herbst

erfolgen, die Nährstoffe werden bis in

den November hinein bei aktivem

Wurzelwachstum in die Pflanzen

eingelagert.Eine Bodenanalyse vorab

gibt Aufschluss betreffs der

Nährstoffversorgung. Bei Unterver-

sorgung handelsübliche Kali-Dünger

entsprechend Dosierungsempfehlung

ausstreuen und leicht einarbeiten.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Gemüsegarten

Gemüsebau 01.10.21

Porree vor Lauchminierfliege schützen

Der Flug der zweiten Generation der

Lauchminierfliege sowie die Eiablage

und der Larvenfraß finden derzeit immer

noch statt. Ihre Aktivität erstreckt

sich von Mitte/Ende August bis weit in

den Oktober hinein. Befallen werden

alle Zwiebelgewächse. Besonders

gefährdet ist Porree. Bei Befall zeigen

sich zuerst am Schaft rötlich-braune

Fraßgänge; später platzt er an der

Basis auf. Beim Putzen findet man ca.

4 mm lange weiße Larven und/oder braune

Tönnchenpuppen. Zur Befallsvorbeugung

sind ab Mitte August bis Oktober die

Bestände mit Kulturschutznetzen zu

bedecken.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Zierpflanzen/Gehölze

erschienen am 19.10.21

Arbeiten im Staudengarten

Nicht alle Stauden benötigen einen

Winterschutz. Primeln, viele Steingar-

tengartenpflanzen und alle, die grüne

Blätter behalten benötigen nur einen

Schutz aus lockerem Reisig vor der

Wintersonne und Kahlfrösten. Unter

einer Laubdecke besteht ansonsten die

Gefahr der Fäulnis.

Kein nasses Laub auf den Rhizomen von

Schwertlilien liegen lassen. Gräser,

Astern, Phlox und Sedum sind erst im

Frühjahr zurückzuschneiden, denn das

trockene Kraut schützt vor Frost. Bei

Gräsern dringt so kein Wasser in die

Halme ein und kann nicht schädigen.

(Pflanzenschutzamt Berlin)

Stadtgrün

erschienen am 19.10.21

Rosen - Vorbereitungen auf den Winter

Das Anhäufeln der Rosen gehört zum

Winterschutz, damit die empfindliche

Veredlungsstelle vor Frost, Sonne, Wind

und Temperaturschwankungen geschützt

wird.

Bei Frostgefahr eignen sich zum Schutz

von Beet- und Strauchrosen sehr gut

Nadelholzzweige. Der im Spätherbst

durchgeführte leichte Rückschnitt

erleichtert die Abdeckung. Triebe der

Stammrosen werden zusammengebunden und

ebenfalls abgedeckt.

Natürliche Materialien zur Abdeckung

sind stets vorzuziehen. Luftdichte

Folien eignen sich nicht.

(Pflanzenschutzamt Berlin)