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Wochenendtipps Berlin

Bestandsaufnahme Gurlitt

bis 07.01. 2019

Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zeigt das kontroverse Erbe des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt im geschichtlichen Kontext.

Die Ausstellung zeigt nicht nur 250 Kunstwerke, die jahrzehntelang von der Bildfläche verschwunden waren, sondern beleuchtet auch das Schicksal der politisch verfolgten Künstler und Vorbesitzer.

Martin-Gropius-Bau

Niederkirchnerstraße 7

10963 Berlin

Lee Bul: Crash

29.09.2018 bis 13.01.2019

Im Martin-Gropius-Bau ist eine Einzelausstellung zur koreanischen Künstlerin Lee Bul zu sehen.

Bei den Arbeiten Lee Buls handelt es sich meist um Performances und Installationen. Sie kommentieren geschichtliche und politische Ereignisse und große Themen wie Globalisierung, technischer Fortschritt und Gesellschaft. Gleichzeitig richtet Lee Bul den Blick in die Zukunft und erforscht Utopien und Träume.

Martin-Gropius-Bau

Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Land, Stadt, Land -

Blicke auf Brandenburg und Berlin

bis 28.09.2018

Die Kunstwerke aus der Sammlung des Rundfunk Berlin Brandenburg zeigen Motive aus Brandenburg und Berlin und spiegeln in unterschiedlichen Stilen, Techniken und Formaten die Vielfalt der Stadt- und Landschaftsmalerei wider.

Zur Sammlung gehören Werke von Otto Antoine, Kurt Mühlenhaupt, Christo, Susanne Hoppe oder Harald Metzkes.

Landtag Brandenburg

Alter Markt 1, 14467 Potsdam

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.00-18.00 Uhr

(nicht an Feiertagen)

Künstler Komplex:Fotografische Porträts von Frida Kahlo bis Pablo Picasso

bis 07.10.2018

In der Ausstellung zeigt das Museum für Fotografie rund 150 Bilder aus der Sammlung der Künstlerporträtfotografin Angelika Platen.

Im Fokus steht dabei der Künstler, der in der Ausstellung als ein Komplex, ein Gebilde aus bestimmten Vorstellungen und Motiven, verstanden wird. Aus mehreren zusammengefügten Ebenen entsteht eine bildliche Erscheinung.

Museum für Fotografie, Jebenstraße 2

Öffnungszeiten: Di-So 11.00-19.00 Uhr, Donnerstag 11.00-20.00 Uhr

Thomas Herrmann. Loch mit Hoffnung

bis 14.10.2018

Die Kunst des Cottbuser Bildhauers Thomas Herrmann entwickelte sich autodidaktisch im Schwung jener Aufbruchsphase in der Kunstlandschaft der DDR, die von einer neoexpressiven Strömung getragen wurde.

Die bildhauerischen Arbeiten mit unterschiedlichsten Materialien, vor allem mit Holz und Gips, bilden das Zentrum eines Werkes, das durch existentiell verdichtete, zeichenhafte Figuren charakterisiert wird.

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst, 03046 Cottbus

Gerhard Richter. Abstraktion

bis 21.10.2018

Bei seinen Werken arbeitete Gerhard Richter schon in den 1960er Jahren mit verfremdenden und abstrahierenden Techniken, die er im Laufe seines Lebens immer weiter entwickelte.

Die Ausstellung umspannt Richters Arbeit ab den sechziger Jahren und verfolgt dabei seine Beziehung zur Abstraktion durch schwarzweiße Fotobilder, über Farbtafeln bis hin zu den Malereien mit Pinsel und Spachtel.

Museum Barberini

Humboldtstraße 5-6

14467 Potsdam

40 Jahre Deutsche im Weltall

20.09.-30.12.2018

Am 26.8.1978 hob im sowjetischen Baikonur eine Rakete zur Raumstation Saljut 6 ab. Mit DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn trug sie den ersten deutschen Raumfahrer ins All. Vierzig Jahre später, ab dem 6.6.2018, umkreist Alexander Gerst als elfter Deutscher im All die Erde, diesmal als Kommandant der ISS.

Knapp über einhundert Objekte, wie der Startschlüssel für eine Sojus-Rakete, lassen kleine und große Ereignisse der getrennten und gemeinsamen deutschen Raumfahrt lebendig werden.

Deutsches Technikmuseum Berlin

Europa und das Meer

bis 06.01.2019

Gemessen an der Küstenlänge und Gesamtgröße hat keiner der Erdteile mehr Berührungspunkte mit dem Meer als Europa. Dennoch scheint gerade den Mittel- und Osteuropäern das Meer häufig weit entfernt. Bei vielen Nationen spielt es zunächst nur als Urlaubsort oder für Küstenbewohner eine Rolle.

Wie grundlegend das Meer die Entwicklung Europas prägte und welche Rolle es bis in die Gegenwart hinein spielt, zeigt die Ausstellung.

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Bewegte Zeiten -

Archäologie in Deutschland

21.09.2018-06.01.2019

Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation: Exponate aus diesen Themenfeldern und aus allen deutschen Bundesländern weisen auf persönlicher, wirtschaftlicher und religiöser Ebene die Folgen überregionaler Interaktion hin.

Mit spektakulären archäologischen Neufunden und neuen Perspektiven auf Altfunde zeigt die Ausstellung ein einzigartiges Netzwerk kultureller Interaktion in Europa seit frühester Zeit bis in die jüngere Vergangenheit.

Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerst 7