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Berlinale 7.-17.Februar

Würdigung für Ramplings Lebenswerk

Der Goldene Ehrenbär für ein Lebenswerk geht in diesem Jahr an die britische Film- und Theaterschauspielerin Charlotte Rampling, der auch die Hommage gewidmet ist.

Sie wirkte in über 100 Film- und TV-Produktionen mit. Bei der Berlinale war Charlotte Rampling mehrfach zu Gast, u.a. 2006 als Jury-Präsidentin. 2015 gewann sie den Silbernen Bären für die Beste Darstellerin für "45 Years".

Im gleichen Jahr war sie für einen Academy Award nominiert und wurde zum zweiten Mal als Beste Darstellerin beim Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.

"Charlotte Ramplings intensives Spiel beruht auf der kompletten Hingabe an die Figuren, die sie verkörpert, oft Frauen in Extremsituationen, die sie stets mit einer 'Wahrhaftigkeit der Gefühle' - wie sie es selbst ausgedrückt hat - auf die Leinwand bringt."

(www.Berlinale.de)

Die deutsche Regisseurin Angelina Maccarone widmete ihr 2011 mit der Dokumentation "Charlotte Rampling - The Look" ein filmisches Porträt.

Die 72-Jährige gehört zu den internationalen Stars auf dem Roten Teppich der Berlinale.

Folgende Filme sind im Rahmen der Hommage zu sehen:

* La caduta degli dei (Die Verdammten), Italien/BRD 1969, Regie: Visconti

* Charlotte Rampling - The Look, DL/Frk 2011, Regie: Angelina Maccarone

* Hannah, Italien/Belgien/Frankreich 2017, Regie: Andrea Pallaoro

* Max mon amour, Frankreich/USA 1986, Regie: Nagisa Oshima

* Il portiere di notte (Der Nachtportier), Italien 1974, Regie: Liliana Cavani

* Sous le sable (Unter dem Sand), Frk./Japan 2000, Regie: François Ozon

* Stardust Memories, USA 1980, Regie: Woody Allen

* Swimming Pool, Frankreich / United Kingdom 2003, Regie: François Ozon

* The Verdict (The Verdict - Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit), USA 1982, Regie: Sidney Lumet

* Vers le sud (In den Süden), Frankreich/Kanada/Belgien 2005, Regie: Laurent Cantet