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Sechstagerennen 2018

Das Programm im Kurzüberblick

Das Mannschaftsfahren, auch "Madison" genannt, bildet das Herzstück bei jedem Sechstagerennen. Die Fahrer gehen jeweils in Zweierteams auf die Bahn - und wechseln sich alle zwei bis zweieinhalb Runden mit dem sogenannten Schleudergriff ab.

Damit ist immer nur einer der beiden Fahrer im Rennen - der zweite Mann fährt derweil oberhalb der blauen Linie des Rennovals, bis er wieder per "Schleudergriff" einsteigt.

Daneben gibt es an jedem Abend verschiedene Rennen, die in Schnelligkeit und Ausdauer variieren.

In Berlin wird zusätzlich zum Rennen der Männer auch ein Wettbewerb der Frauen über drei Tage sowie ein sechstägiges Turnier der Sprinter ausgetragen.

Außerdem gibt es u.a. Ausscheidungsfahren (alle zwei Runden muss der letzte Fahrer raus), Derny-Rennen (fahren mit Schrittmachern) und Teamzeitfahren über zwei Runden.

Spannend sind auch das Scratch (ein Ausdauerrennen über 10 km) und der Kampfsprint Keirin, bei dem die Fahrer um die beste Position hinter einem Schrittmacher wetteifern.

Neu ist "The Longest Lap": Nach dem ersten Startsignal müssen die Fahrer auf ein zweites warten, bevor sie starten dürfen. Die Zeit zwischen den Signalen ist nicht bekannt, das Warten wird zum Poker um die beste Startposition.

Drumherum gibt es jeden Tag zusätzliche Events. Am Eröffnungsabend (Donnerstag, 25. Januar) starten u.a. bei der "Nacht der Legenden" mehrere Radsportgrößen der letzten Jahrzehnte zu einem Show-Rennen.

Am letzten Abend verabschieden sich die Fahrer dann mit einem großen Finale.