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Neues vom rbb

Serner-Preis an Isabella Straub

Der Walter-Serner-Preis, vergeben vom Kulturradio vom rbb und dem Literaturhaus Berlin, geht in diesem Jahr an Isabella Straub für ihre Geschichte "Sibirien". Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 4000 Euro.

Einen Sonderpreis der Jury in Höhe von 1000 Euro bekommt Rolf-Bernhard Essig für den Text "Überfahren".

"Sibirien" ist die Geschichte einer Hochstaplerin namens Jacky, die versucht, sich aus ihrer prekären Existenz zu schummeln. Schauplatz ist ein Hochhaus, in dem Jacky sowohl wohnt als auch ihren Lebensunterhalt verdient.

"Überfahren" handelt von einem Berliner Jungen, der sich in fremden Haushalten durchfuttert. Die Jury war begeistert vom Witz der Geschichte, die im Berliner Dialekt geschrieben ist.

2018 gingen ca. 520 gültige Bewerbungen für den Walter-Serner-Preis ein. Gesucht wurden in diesem Jahr unveröffentlichte Kurzgeschichten, die in der erzählerischen Tradition von Walter Serner sprachmächtig und scharfsinnig von "Hochstaplern" berichten.

Am 15. Dezember, 19.04 Uhr, sendet Kulturradio Auszüge der Siegertexte in der Sendereihe "Kulturtermin Literatur"