rbbtext Logo
  • Seite
  • 403

Hörfunk

Kulturradio

Walter-Serner-Preis 2018 ausgelobt

Das Kulturradio vom rbb und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter-Serner-Preis 2018 aus.

Autorinnen und Autoren sind herzlich eingeladen, bis zum 12. Oktober unveröffentlichte Kurzgeschichten einzusenden, die von "Hochstaplern" berichten - in der erzählerischen Tradition Walter Serners, der nicht nur selbst scharfsinnig hochzustapeln wusste, sondern sich in seinen Erzählungen zugleich sprachmächtig und emphatisch die Außenseiterfiguren der Großstadt-Halbwelten vorknöpfte.

Über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden die fünf Jurymitglieder Nadine Kreuzahler und Anne-Dore Krohn vom rbb, Janika Gelinek und Sonja Longolius vom Literaturhaus sowie eine noch zu benennende Schriftstellerin oder ein Schriftsteller.

Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird Anfang Dezember verliehen. Die Gewinner-Geschichte wird vom Kulturradio aufgezeichnet und im Programm gesendet. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren u.a. Silke Schütze, Ulrike Syha, Michael Kumpfmüller und David Wagner.

Die eingereichten Kurzgeschichten (in zweifacher Ausführung) dürfen nicht länger als sieben Seiten lang sein (ca. 30x60 Anschläge pro Seite, anderthalbzeilig und insgesamt nicht mehr als 13.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen). Der Name der Autorin/des Autors und eine Kurzbiographie sollten nicht auf dem Manuskript selbst, sondern auf einem beigefügten Blatt vermerkt sein.

Die eingereichten Manuskripte werden nicht zurückgeschickt, sondern unter Berücksichtigung des Datenschutzes nach Beendigung des Wettbewerbs vernichtet.

Einsendungen bis 12. Oktober an:

Kulturradio vom rbb

Stichwort: Walter-Serner-Preis

Masurenallee 8-14, 14057 Berlin

Der 1889 in Karlsbad geborene Schriftsteller Walter Serner gilt als literarisches Enfant terrible und brillanter sozialer Beobachter. Der Jurist jüdischer Herkunft machte sich durch seine Kriminalgrotesken einen Namen. 1942 wurde er mit seiner Frau ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, dann weiter in den Wald von Biiernieki bei Riga. Dort wurden Walter und Dorothea Serner im August 1942 erschossen.