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Störche wieder da

Seit wann sind die Störche zurück?

Schon Mitte Februar hat sich in Bad Freienwalde der erste Storch der Region zurückmeldet. Kurtchen heißt er und hat den Winter vermutlich auf halber Strecke in Spanien verbracht - darum der große Vorsprung gegenüber den anderen.

Storch Ronny aus Glambeck ist seit gut zwei Wochen wieder am Ort. Er ist bekannt dafür mit seinem Schnabel Autos und Fensterscheiben zu attackieren. Ruhiger wird er wohl erst, wenn auch seine Liebste ins Nest zurückkehrt.

Storchenland Brandenburg

In keinem anderen Bundesland brüten so viele Weißstörche wie hier. Sie gelten als fruchtbar und sollen Glück und Liebe bringen, wo sie sich niederlassen.

2018 wurden 1212 Nestpaare in Brandenburg gezählt. Die Bestandszahlen in der Region gehen aber seit einigen Jahren zurück - unter anderem, weil die Störche aufgrund der landwirtschaftlichen Nutzung der Böden nicht mehr ausreichend Nahrung finden.

Wo kann ich Störche beobachten?

Beliebt bei den Störchen ist das Dorf Criewen. Hier haben trotz der großen Hitze im vergangenen Jahr sechs Storchenpaare mindestens 13 Eier ausgebrütet - Rekord in der Region.

Als Storchendorf schlechthin gilt auch Rühstädt an der Elbe. Nirgendwo sonst in Deutschland leben so viele Storchenpaare auf so engem Raum.

Ende Juli lädt das 300-Einwohner-Dorf traditionell zum Storchenfest ein - kurz bevor die Tiere sich wieder auf die Reise gen Süden begeben.

Wo überwintern Störche?

Aus Brandenburg fliegen die Weißstörche über Spanien oder über den Balkan und die Türkei nach West- und Ostafrika. Manche bleiben auch auf halber Strecke in Spanien und überwintern dort auf Müllkippen. Hier finden sie ausreichend Nahrung, sind aber auch verschiedenen Gefahren ausgesetzt.

Warum klappert der Klapperstorch?

Störche klappern aus verschiedensten Anlässen mit ihrem Schnabel: Um den Zusammenhalt des Storchenpaares zu festigen, als Vorspiel zur Paarung oder um das Nest vor Eindringlingen zu verteidigen.