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zibb

Service 23.06.17

zibb - zuhause in berlin & brandenburg

zibb berichtet werktags ab 18.30 Uhr informativ und amüsant über Land und Leute, holt Promis auf die Studiocouch und garantiert ein dickes Servicepaket.

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zibb-Sommergarten

zibb sendet vom 3. Juli bis 11. August wieder live aus dem Sommergarten.

Auch in diesem Jahr überrascht die Redaktion wieder mit ungewöhnlichen Aktionen. Jeden Tag werden Bands für richtig gute Musik sorgen. Die Moderatoren stellen interessante Menschen vor und natürlich wird es auch tierisches Vergnügen geben.

Kulinarisch ist das zibb-Team "radikal regional" in Beerenlaune. Jede Woche gibt es Neues zu den gesunden Superfrüchten und am Ende für die Zuschauer vor Ort das "zibb-Beerenglück".

Wenn die Sonne brennt - Sonnenmythen

Sonne macht glücklich. Sie fordert die Vitamin-D-Produktion und lässt uns und unsere Haut erstrahlen. Doch nur in Maßen genießen ist gesund. Wer sich ungeschützt längere Zeit in die Sonne begibt, riskiert einen Sonnenbrand und frühzeitige Faltenbildung.

Das kann über ernsthafte Hautschäden hinaus bis zum Krebs führen. Am Sonnenschutz kommt demnach keiner vorbei. Doch rund um das Thema ranken sich zahlreiche Mythen.

Vorgebräunte Haut bekommt keinen Sonnenbrand

Das ist nur teilweise richtig. Wer schon braun ist, bekommt nicht so schnell einen Sonnenbrand. Doch gebräunte Haut hat nur einen geringfügig erhöhten Eigenschutz.

Sonne auf der Haut löst im Körper eine Melanin-Hormonproduktion aus. Diese bewirkt, dass die Hautoberfläche braun wird und dadurch weitere Sonneneinstrahlung reflektiert wird. Bei längerer Besonnung ist ein Sonnenbrand jedoch nicht ausgeschlossen. Außerdem summiert sich bei vorgebräunten Körpern die Zahl der Sonnenstunden.

Solariumbesuche bereiten die Hauf
auf die Sonne vor

Das ist falsch, denn das Solarium schützt nicht vor Sonnenbrand. In Solarien kommt hauptsächlich UVA-Strahlung zum Einsatz. Die bräunt zwar die Haut, schützt sie aber nicht, denn der hauteigene Schutz wird erst durch die sonneneigene UVB Strahlung aktiviert.

Erklärung:

1. UV-Strahlung: Die Abkürzung UV-Strahlung steht für die ultraviolette Strahlung im Sonnenlicht. Sie wird unterteilt in langwellige UVA- und kurzwellige UVB-Strahlen.

2. UVA-Strahlung: Die UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und werden für eine frühzeitige Faltenbildung und Hautalterung verantwortlich gemacht.

3. UVB-Strahlung: UVB-Strahlen können einen Sonnenbrand hervorrufen. Langfristig können sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen Hautkrebs verursachen.

Bei Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor wird die Haut nicht braun

Falsch! Ein hoher Lichtschutzfaktor hindert die Haut nicht daran, braun zu werden.

Er bewirkt eine gesündere länger anhaltende Bräune ohne Sonnenbrand. Auch mit Sonnenschutz wird der hauteigene Schutzmechanismus, die Melaninproduktion aktiviert.

Erklärung:

Sonnen-/Lichtschutzfaktor (SPF/LSF) -

Der SPF oder LSF auf einem Sonnenschutzmittel gibt an, wie viel Mal länger man sich mit diesem Produkt ungefähr der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Es gilt: Je größer die Zahl des SPF, desto länger die Schutzdauer.

Bei besonders hellhäutigen Menschen und Kindern kann sich die ungeschützte Haut schon nach fünf bis zehn Minuten in der Sonne röten. Tragen sie ein Sonnenschutzmittel mit Schutzfaktor 30 auf, verlängert sich diese Zeitspanne etwa um das 30-fache auf 150 bis 300 Minuten.

Erklärung: Sonnen Hauttypen

Keltischer Typ - Er bekommt fast immer und blitzschnell einen Sonnenbrand, hat sehr helle Haut, blondes oder rotes Haar, blaue Augen und sehr viele Sommersprossen.?So lange in die Sonne: ohne Sonnenschutz höchstens 10 Minuten.

Nordischer Typ - Der Sonnenbrand kommt leicht, die Haut bräunt nur schwer, ist hell. Die Augen sind grau, grün oder blau, die Haare blond, hell- oder dunkelbraun. Sonnenzeit: etwa 10-20 min ohne Sonnencreme.

Misch-Typ - Gelegentlich Sonnenbrand. Die Haut hat eine mittlere Farbe, bräunt langsam, die Haare sind dunkel- oder hellbraun, blond oder schwarz. Wenig Sommersprossen, alle Augenfarben. Sonnenzeit: 20-30 min ohne UV-Schutz.

Mediterraner Typ - Ein Sonnenbrand tritt selten auf. Er hat eine bräunliche bis olivfarbene Haut, braune Augen, braunes oder schwarzes Haar, keine Sommersprossen. Sonnenzeit: über 30 Minuten ohne Sonnencreme.

Dunkler Hauttyp - Bekommt sehr selten einen Sonnenbrand, die dunkle Haut erschwert die Vitamin-D-Bildung. Wird immer braun, hat eine mittlere bis dunkle Hautfarbe, schwarze Haare. Sonnenzeit: über 60 min ohne Sonnencreme.

Schwarzer Hauttyp - Kaum Sonnenbrand, dunkelbraune bis schwarze Haut, schwarze Haare, dunkelbraune Augen. Sonnenzeit: über 90 min ohne Sonnenschutz.

Durch Bewegung an der frischen Luft wird man schneller braun

Das ist mehr Schein als Sein: Beim Sonnenbad am Strand wird nur die zur Sonne gewandte Seite gebräunt, beim Sport dagegen trifft Licht aus verschiedenen Richtungen auf die Haut.
Der Teint wirkt dadurch gleichmäßiger gebräunt.

Wasserfeste Sonnencreme muss nach dem Baden nicht erneuert werden

Stimmt teilweise! Wasserfeste Sonnencreme schützt Ihre Haut auch beim Schwimmen im Freien vor UV Strahlung, allerdings nicht unbegrenzt. Wasserfest heißt, dass nach 40 Minuten noch 50% Schutz vorhanden sind. Um Sonnenbrand zu vermeiden, sollten Sie deshalb nach dem Baden nachcremen.

Im Schatten ist kein Sonnenschutz nötig

Falsch! Etwa 50% der UV-Strahlen erreichen die Haut auch im Schatten, u.a. weil Sonnenschirme und Wolken die Strahlen der Sonne nicht vollständig abhalten.

Zusätzlich reflektieren insbesondere Sand und Wasser das Sonnenlicht. Deshalb: Auch im Schatten immer eincremen.

Nachcremen verlängert den Sonnenschutz

Falsch! Die Kombination von Eigenschutz der Haut und Lichtschutzfaktor bestimmt die maximale Zeit, die Sie in der Sonne verbringen können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Das Nachcremen ist notwendig, um diesen Schutz aufrecht zu erhalten, verlängert die maximale Schutzzeit aber nicht.

Kleidung schützt gegen UV-Strahlen

Stimmt teilweise! Ein weißes oder helles T-Shirt lässt über die Hälfte der Sonnenstrahlen ungefiltert hindurch. Nasse Badekleidung bietet noch weniger Schutz. Auch dunkler Stoff schützt nicht zu 100%. Tragen Sie deshalb immer auch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf.

Selbstbräuner anstatt Sonnencreme

Falsch! Selbstbräuner färbt nur die oberste Hautschicht ein. Die kurzfristige Bräune ist nicht mit einem natürlich gebräunten Teint zu vergleichen.

Es wird kein hautschützendes Melanin produziert. Selbstbräuner sollten Sie also keinesfalls als Sonnenschutz verwenden.

Wichtig! Der UV-Index

Der UV-Index ist ein weltweites Maß für die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung. Als extrem gelten Werte ab 11. Im Juli liegt der UV-Index im Norden Deutschlands bei etwa 7, im Süden bei bis zu 10, ebenso auf Mallorca, in Italien und der Türkei. Ein hoher Sonnenschutzfaktor ist dann Pflicht. Im Internet sind unter www.uv-index.de die Werte beim Deutschen Wetterdienst täglich abrufbar.