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Pflanzenschutz

Obstgarten

Obstbau 03.04.2020

Frostschäden: Die vergangenen Frost-

nächte haben bei Aprikosen, Kirschen,

Äpfeln und teilweise auch Birnen

deutliche Frostschäden verursacht,

sichtbar an schwarz-braunen

Fruchtknoten.

Johannisbeerblasenlaus: An den jungen

Blättern v.a. von Roten Johannisbeeren

zeigen sich blasig aufgeworfene,

gelblich bis rötlich gefärbte

Deformationen, welche durch die

Saugtätigkeit der blattunterseits

sitzenden Blattläuse entstehen.

Marienkäfern dienen diese Läuse oft als

erste Nahrung. Bei starkem Befall

Blattläuse mechanisch reduzieren, z.B.

durch Zerdrücken, oder mit

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Gemüsegarten

Gemüsebau 03.04.20

Fraß durch Zwiebelhähnchen

An Schnittlauch u. a. Zwiebelgemüse

ist auf erste Fraßschäden des

Zwie-belhähnchens zu achten. Die roten

Käfer legen ihre länglichen,

orange-rötlich bis bräunlichen Eier in

Gruppen von ca. 6 - 12 Stück an den

Blättern ab. Aus ihnen schlüpfen

schleimigen Larven, welche starken

Blattfraß verursachen. Der Käfer tritt

jährlich in 2 bis 3 Generatio-nen auf.

Um stärkere Fraßschäden zu verhindern

sollten Käfer, Eiablagen und

geschlüpfte Larven regelmäßig

abgesammelt werden.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Zierpflanzen/Gehölze

erschienen am 01.04.20

Sitkafichtenlausbefall

An Blaufichten kann, bedingt durch den

milden Winter, besonders an geschützten

Standorten eine Verfärbung der Nadeln

im unteren Kronenbereich sichtbar sein.

Häufig ist dies ein Hinweis auf die

Sitkafichtenlaus. Eine sogenannte

Klopfprobe bringt hier Gewissheit.

Die unteren Zweige werden über einer

hellen Unterlage kräftig abgeklopft.

Bei mehr als 6 Läusen auf einem DIN A4

Blatt ist eine Bekämpfung zu empfehlen.

Rapsölprärarate können zum Winterende,

vor dem Austrieb eingesetzt werden.

(Pflanzenschutzamt Berlin)

Stadtgrün

erschienen am 01.04.20

Erstes Auftreten von Schaderregern

Mit steigenden Temperaturen ist mit

dem ersten Auftreten von Blattläusen,

Spinnmilben, Blattsaugern sowie Borken-

käfern zu rechnen. Letztere hatten im

vergangenen Jahr gute Entwicklungs-

bedingungen,so dass es bei warmen und

trockenem Wetter zu vermehrten Schäden

kommen kann.

Besonders gefährdet sind Gehölze nach

Um- u. Verpflanzungen. Die Anfälligkeit

wird durch Trockenheit,starken

Konkurrenzdruck und durch in der Nähe

stehende Altbäume erhöht. Betroffen

sind besonders Nadelgehölze, Eichen-

Arten und Rosengewächse.

(Pflanzenschutzamt Berlin)