rbbtext Logo
  • Seite
  • 187

Pflanzenschutz

Obstgarten

ausgegeben am 22.06.18

Alte Blätter an Erdbeeren entfernen!

Die Erdbeerernte ist beendet. Zur

Grundsanierung und Bereinigung von

alten Blättern können diese jetzt

entfernt werden, insbesondere, wenn

sie Blattflecken, v.a. durch die

Weißflekkenkrankheit und Mehltau

aufweisen. Damit wird der

Infektionsdruck für die sich neu

bildenden Blätter deutlich reduziert.

Bei der Bewässerung ist auf

ausreichend lange Abtrockenphasen zu

achten. Da die Blütenknospenanlage im

September erfolgt, sollte das Blatt

bis dorthin möglichst gesund bleiben.

Erfolgt eine Eigenwerbung von

Jung-pflanzen, sollten diese nur von

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Gemüsegarten

ausgegeben am 22.06.18

Saugschäden durch Spinnmilben

Trocken-warme Witterung fördert die

Ausbreitung von Spinnmilben. Die

blattunterseits sitzenden Milben

saugen an den Blättern und verursachen

punktförmige, gelbliche Flecken. Bei

starkem Auftreten vergilben die

Blätter und sterben ab. Vorzugsweise

werden Gurken und Bohnen befallen. Zur

Bekämpfung sind nützlingsschonende

Mittel auf Basis von Kaliseife oder

Rapsöl einsetzbar. Im Gewächshaus

werden gute Ergebnisse durch

frühzeitige Freisetzung der Raubmilbe

Phytoseiulus persimilis erzielt.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Zierpflanzen/Gehölze

erschienen am 20.06.18

Käfer in Blüten

Auf diversen gelben und weißen Blüten

sind im Moment viele kleine metallisch

glänzende Käfer zu finden. Es handelt

sich dabei um verschiedene Glanzkäfer.

Die Käfer ernähren sich von Pollen,

Nektar und Pflanzensaft. Bei sonnigem

Wetter fliegen sie viele Zierpflanzen

an.

Sie schädigen die Blüten kaum, somit

ist eine Bekämpfung nicht erforderlich.

Sofern der Befall sehr

stark ist, reicht es die Blüten

auszuklopfen oder abzuschneiden.

(Pflanzenschutzamt Berlin)

Stadtgrün

erschienen am 20.06.18

Schäden durch Wanzen

Die Wärme hat das Auftreten von Wanzen

begünstigt. Die Wanzen stechen die

jungen Triebe von Pflanzen an, um

ihren Wasserbedarf zu stillen. Dabei

kommt es zu Verletzungen des Pflanzen-

gewebes. Die Triebe verkrüppeln und die

neuen Blätter weisen Löcher auf, die

sich mit dem Zuwachs vergrößern.

Meist sind die Urheber nie zu finden.

Bei feuchter, kühlerer Witterung lässt

die Schädigung nach. Eine Bekämpfung

ist nur bedingtmöglich. Gefährdet sind

u.a. Fuchsien, Dahlien, Kübelpflanzen

und auch Sträucher.

(Pflanzenschutzamt Berlin)