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Pflanzenschutz

Obstgarten

Obstbau 06.12.2019

Pflanzenschutzmittellagerung

Pflanzenschutzmittel müssen den Winter

über frostfrei und trocken gelagert

werden. Die Lagerung ist in den Origi-

nalverpackungen, getrennt von Lebens-

und Futtermitteln abzusichern. Zur

Vermeidung von Geruchsbelästigungen

können die Packungen in größere,

luftdicht schließende Behälter einge-

stellt werden.

Mittel mit abgelaufener Aufbrauchfrist

oder Anwendungsverbot sind auszuson-

dern und an geeigneten Sammelstellen

(Wertstoffhof oder Schadstoffmobil)

abzugeben. Sie gehören keinesfalls in

den Hausmüll.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Gemüsegarten

Gemüsebau 20.09.19

Lagergemüse schonend ernten

Zur Einlagerung vorgesehenes Kohl- und

Wurzelgemüse ist schonend und verlet-

zungsfrei zu ernten, da über Wunden

pilzliche und bakterielle Erreger in

das Gewebe eindringen können. Das

Erntegut muss bei der Einlagerung

trocken und frei von anhaftender Erde

sowie Pflanzenresten sein, daher nur

bei trockener Witterung ernten. Die

Lagerung muss luftig und kühl erfolgen.

Optimal sind eine Luftfeuchtigkeit von

80 - 90% und Temperaturen von 1 bis 3

°C.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Zierpflanzen/Gehölze

erschienen am 05.12.19

Zimmerpflanzen ins Licht rücken

Die kurzen Tage in beheizten Wohnungen

sind für viele Zimmerpflanzen eine

kritische Zeit.

Der geringe Lichteinfall reicht bei

warmen Temperaturen für ein normales

Wachstum nicht aus. Rücken Sie die

Pflanzen so dicht wie möglich an das

Fenster. Vermeiden Sie aber möglichst

Heizungsnähe.

Am besten sind kühle Räume. Je kühler

der Raum, um so besser wird der

Lichtmangel vertragen. Die Pflanzen

legen dann eine Wachstumsruhe ein.

Übermäßiges Gießen und Düngen ist in

der lichtarmen Zeit zu vermeiden.

(Pflanzenschutzamt Berlin)

Stadtgrün

erschienen am 05.12.19

Nageschäden durch Wildkaninchen

In Parkanlagen sind sie häufig zu Gast

und können zu erheblichen Schäden an

Bäumen und Sträuchern führen.

Besonders jetzt, in der futterarmen

Zeit nagen sie an der Rinde junger

Bäume und Sträucher.

Auf Dauer sind nur mechanische Maß-

nahmen wirkungsvoll. Insbesondere das

Anbringen von engmaschigem Drahtge-

flecht oder Kunststoffmanschetten um

Einzelpflanzen kann hilfreich sein.

Wildverbißmittel und Ablenkfütterung

mit abgeschnittenen Zweigen haben meist

nur eine begrenzte Wirkung.

(Pflanzenschutzamt Berlin)