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Pflanzenschutz

Obstgarten

Obstbau 25.09.2020

Achtung Mäuse!

Die trockene Witterung und das derzeit

relativ große Nahrungsangebot haben

örtlich das Auftreten von Feld- und

Wühlmäusen stark gefördert. Belaufene

Mäuselöcher und frisch aufgeworfene

Laufgänge sind ein gutes Indiz dafür.

Fallobst sollte fortlaufend aufgelesen

werden. Bei starken Aktivitäten Fallen

stellen oder ggf. Mäuseköder auslegen,

um ernsthafte Schäden an den Kulturen

zu vermeiden. In großen Gärten können

Sitzkrücken aufgestellt und Nisthilfen

für Greifvögel angebracht werden.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Gemüsegarten

Gemüsebau 23.09.2020

Lagergemüse schonend ernten

Zur Einlagerung vorgesehenes Kohl- und

Wurzelgemüse ist schonend und verlet-

zungsfrei zu ernten, weil über Wunden

pilzliche und bakterielle Erreger in

das Gewebe eindringen können. Das

Erntegut muss bei der Einlagerung

trocken und frei von anhaftender Erde

sowie Pflanzenresten sein, daher nur

bei trockener Witterung ernten. Die

Lagerung muss luftig und kühl erfolgen.

Optimal sind eine Luftfeuchtigkeit von

80 - 90% und Temperaturen von 1 bis 3

°C.

.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Zierpflanzen/Gehölze

erschienen am 30.09.20

Flächenwechsel für Blumenzwiebeln

Frühjahrsblüher wie Tulpen, Narzissen

und Krokusse sollten nicht immer an die

gleiche Stelle gesetzt werden, sonst

kann es zur Anreicherung spezieller

Krankheitserreger im Boden kommen.

Diese Fäulniserreger können im Boden

Dauersporen bilden, die mehrere Jahre

infektiös bleiben.

Günstig ist es daher eine Stelle im

Garten zu suchen, auf der seit ungefähr

5 Jahren keine Blumenzwiebeln standen.

Die meisten Blumenzwiebeln gedeihen am

besten auf sandigen, durchlässigen und

warmen Böden.

(Pflanzenschutzamt Berlin)

Stadtgrün

erschienen am 30.09.20

"Braune" Kiefern

Aufällig sind viele braune Nadeln an

den Kiefern. Manchmal sind nur noch die

diesjährigen Nadeln grün.

Das sog. "Putzen" ist ein natürlicher

Vorgang. Die Lebensdauer der Nadeln ist

zeitlich begrenzt. In unserer Region

kann eine Kiefernnadel ca. 2-3 Jahre

alt werden. Witterungsextreme, wie

lange Trockenzeiten, so wie in diesem

Jahr, verstärken das "Putzen". Deshalb

sollten Kiefern und auch andere immer-

grüne Gehölze bis zum Frost ausreichend

mit Wasser versorgt werden. Eine

Düngung im kommenden Frühjahr unter-

stützt die Regeneration.

(Pflanzenschutzamt Berlin)