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Pflanzenschutz

Obstgarten

Obstbau 12.10.2018

Weiterhin auf Schadmäuse achten!

Die anhaltend warme, trockene Witte-

rung bietet Schadmäusen ideale Vermeh-

rungsbedingungen. Vor allem bei Obst-

gehölzen kann ein Wurzel- und Rinden-

fraß mitunter auch zum Totalverlust

führen. Baumscheiben sind offen und

unkrautfrei zu halten. An Standorten

mit deutlichen Mäuseaktivitäten sollte

die Pflanzung von neuen Obstgehölzen

möglichst ins Frühjahr verschoben oder

der Einsatz eines mäusesicheren Draht-

korbes um die Wurzel erwogen werden.

Ggf. bietet ein Fallenstellen Abhilfe,

bei Einsatz von Köderpräparaten auf

eine verdeckte Ausbringung achten.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Gemüsegarten

Gemüsebau 12.10.2018

Spargeltriebe abschneiden

Nach Abfallen der Phyllokladien sind

die Stängel kurz unter der Erdoberflä-

che abzuschneiden und aus dem Bestand

zu entfernen. Gut zerkleinert und mit

einer Erdschicht bedeckt ist eine

Kompostierung möglich. Diese Maßnahme

dient der Vorbeugung von pilzlichen

Krankheiten wie Rost und Stemphylium,

die an befallenen Spargeltrieben

überwintern. Gleichzeitig wird damit

eine Befallsreduktion der Spargel-

fliege erreicht, deren 6-8 mm langen,

braunen Puppen im unteren Stängelteil

überdauern.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Zierpflanzen/Gehölze

erschienen am 10.10.18

Rasenpflege im Herbst

Abgefallenes Laub sollte vom Rasen ab-

geharkt werden, damit es darunter nicht

zur Fäulnis kommt. Nach dem Mähen

kann noch einmal mit kaliumbetonten

Dünger gedüngt werden. Dadurch fließen

die Nährstoffe in milden Wintern bis

zum Frühjahr weiter. Der Rasen begrünt

sich im Frühjahr deutlich schneller.

Stellen mit Pilzen im Rasen werden

zuletzt gemäht bzw. zuvor sollten die

Fruchtkörper beseitig werden, um eine

Verbreitung zu verhindern. Eine chemi-

sche Bekämpfung von Pilzfruchtkörpern

ist nicht möglich.

(Pflanzenschutzamt Berlin)

Stadtgrün

erschienen am 10.10.18

Laubverwendung

Erst nach den ersten Nachtfrösten

verlieren die meisten Laubbäume ihr

Laub.

Laub ist ein wichtiger organischer

Nährstoff, u.a. enthält es Kalium, das

meist nicht ausreichend in den Böden

der Gärten und Anlagen vorhanden ist.

Laub kann als Mulch unter Gehölzen, bei

Rosen und zwischen Stauden eingesetzt

werden. Bitte keine dichte Laubdecke

auf den Stauden, da bei Nässe die

Gefahr von Fäulnis gegeben ist. Eichen-

und Walnusslaub verrottet dagegen nur

sehr langsam und eignet sich nur

bedingt als Mulchmaterial.

(Pflanzenschutzamt Berlin)