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Pflanzenschutz

Obstgarten

Obstbau 10.07.2020

Apfelwickler

Die Altlarven der 1. Generation des

Apfelwicklers haben mit der Ausbohrung

aus den Früchten begonnen und ziehen

sich in Verstecke an den Stämmen zu-

rück. Vorbeugend Wellpappringe um die

Stämme zum Abfangen der Larven anlegen.

Diese sind wöchentlich zu wechseln und

zu beseitigen, um den Generationszyklus

zu unterbrechen. Madige Früchte wei-

terhin fortlaufend auspflücken.

Spritzbehandlungen sind erst wieder ab

der 2. Generation sinnvoll.

.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Gemüsegarten

Gemüsebau 03.07.2020

Starkauftreten von Nacktschnecken

Die anhaltend feuchte Witterung der

vergangenen Wochen bot Nacktschnecken

sehr günstige Vermehrungsbedingungen.

Fraßschäden treten gegenwärtig v. a. an

Salaten, Bohnen, Kohlgewächsen und

diversen Zierpflanzen auf. Vorbeugend

sind Fressfeinde wie z.B. Igel,

Spitzmäuse, Kröten und Blindschleichen

durch eine naturnahe Gartengestaltung

zu fördern. Die Spanische Wegschnecke

wird jedoch von vielen Nützlingen

gemieden. In diesem Fall helfen nur

regelmäßiges Absammeln sowie spezielle,

im Gartenfachhandel erhältliche Köder-

Präparate.

(Pflanzenschutzdienst Brandenburg)

Zierpflanzen/Gehölze

erschienen am 01.07.20

Rhododendronzikaden

Die fast 1 cm großen grünen, rot und

gelb gezeichneten Zikaden sind beson-

ders an warmen und sonnigen Tagen auf-

fällig.

Ihre Saugtätigkeit wirkt sich kaum

nachteilig auf die Wirtspflanzen aus.

Die Zikaden beschädigen jedoch bei der

Eiablage im August die Blütenknos-

pen.Durch diese Beschädigung können

Sporen einer Pilzkrankheit eindringen

und ein Knospensterben verursachen.

Eine Bekämpfung der Zikaden ist nur

dann zu empfehlen, wenn diese Krankheit

am Rhododendron auftritt.

(Pflanzenschutzamt Berlin)

Stadtgrün

erschienen am 01.07.20

Kastanien im Stadtgebiet

Neben Beeinträchtigungen der Kastanie

wie Trockenheit, Bodenverdichtung und

Streusalzbelastungen führt der Befall

mit der Kastanienminiermotte zum Ver-

bräunen der Krone. Jetzt, zur Flugzeit

der zweiten Generation, sind besonders

Kastanien mit Unterpflanzungen (Efeu,

Berberitzen u.a.) betroffen. Dort, wo

das Laub im Herbst entfernt werden

konnte (Rasenflächen), sind die Kronen

überwiegend grün.

Die kontinuierliche Beseitigung des

Laubes ist die einzig mögliche Maß-

nahme zur Reduzierung der ersten Gene-

ration der Kastanienminiermotte.

(Pflanzenschutzamt Berlin)