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rbb24 Hintergrund

Coronavirus

Coronavirus: Maßnahmen im Überblick

KONTAKT- u. AUSGANGSBESCHRÄNKUNGEN:

In Brandenburg sind in Landkreisen und kreisfreien Städten oberhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 100 nur Treffen mit einer haushaltsfremden Person erlaubt. Nur unterhalb einer Inzidenz von 100 dürfen sich bis zu fünf Mitglieder aus zwei Haushalten treffen.

In Berlin dürfen sich zwischen 21.00 und 5.00 Uhr maximal zwei Personen zusammen draußen aufhalten. In der Wohnung dürfen nur noch Angehörige eines Haushalts plus eine weitere Person zusammensein. Nach 21.00 Uhr sind gar keine Besuche mehr erlaubt.

MASKENPFLICHT:

Grundsätzlich haben alle Personen ab sechs Jahren im öffentlichen Raum überall dort eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wo die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen nicht möglich ist.

Dazu gehören etwa Banken, Postfilialen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, Behörden und der ÖPNV. Auch in Bahnhöfen sowie dazugehörigen Bereichen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In Geschäften und Büros müssen OP-Masken, FFP2-Masken oder N95-, P2-, DS2- bzw. KN95-Masken getragen werden. In Berlin ist in Geschäften, Arztpraxen und im ÖPNV eine FFP2-Maske Pflicht.

EINZELHANDEL:

Gartencenter, Blumenläden und Babyfachmärkte dürfen geöffnet bleiben, in Brandenburg auch Baumärkte. Es besteht Maskenpflicht.

Seit 31.3. ist für jeden Berliner ein negativer Corona-Test Voraussetzung, um in Geschäften jenseits von Supermärkten, Apotheken oder Drogerien einkaufen gehen zu können.

In Brandenburg wird in Gebieten mit einem Inzidenzwert ab 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Einzelhandel geschlossen (außer Abholmöglichkeiten).

GASTRONOMIE:

Restaurants und Kneipen bleiben grundsätzlich geschlossen. Restaurants dürfen Speisen nur zum Mitnehmen verkaufen.

KULTUR:

Museen, Gedenkstätten, Galerien, Planetarien, öffentliche Bibliotheken können unter Auflagen öffnen - ausgenommen in besonders betroffenen Landkreisen oder kreisfreien Städten in Brandenburg.

In Berlin startete ein Pilotprojekt mit neun Veranstaltungen, bei dem getestete Zuschauer bei Konzerten zugelassen wurden. Dieses Projekt wurde gestoppt.

DIENSTLEISTUNGEN:

Friseure können bei strikter Einhaltung von Hygieneregeln bundesweit seit dem 1. März wieder öffnen, auch in Berlin und Brandenburg. In Berlin ist seit dem 31.3. ein negativer Test notwendig.

Dienstleistungsgewerbe im Bereich Körperpflege darf unter strengen Auflagen wieder öffnen. Bei gesichtsnahen Angeboten (z.B. Kosmetik), wo keine Masken getragen werden können, müssen die Kunden einen tagesaktuellen, negativen Corona-Test vorweisen.

Prostitution bleibt auch weiterhin verboten.

SCHULEN IN BERLIN:

Seit dem 22. Februar werden die Schulen in Berlin schrittweise wieder geöffnet. Den Anfang hatten Schüler der Klassenstufen 1 bis 3 gemacht. Für sie gibt es Wechselunterricht in halber Klassengröße. Die Präsenzpflicht ist ausgesetzt.

Am 9. März hat für alle Grundschulstufen, also auch für die 4. bis 6. Klassen, in halber Klassen- und Gruppenstärke der Präsenzunterricht begonnen. Die Klassen 10 bis 13 sollen seit 17. März im Wechselmodell in den Präsenzunterricht zurückkehren. Die Klassen 7 bis 9 sollen erst nach den Osterferien an die Schulen zurückkehren.

SCHULEN IN BRANDENBURG:

Seit dem 22. Februar wird an Brandenburgs Grundschulen in den Klassenstufen 1 bis 6 Wechselunterricht angeboten. Pro Lerngruppe dürfen höchstens 15 Schülerinnen und Schüler pro Raum anwesend sein.

Alle anderen Schülerinnen und Schüler bleiben im Distanzunterricht. Seit dem 15. März erfolgt der Unterricht auch an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen, den Oberstufenzentren, den Schulen des Zweiten Bildungswegs sowie an den Förderschulen im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

KITAS IN BERLIN:

Ab 8. April kehren die Kitas in Berlin zum Notbetrieb zurück. Dazu gelten die Regelungen, wie es sie schon früher gab. Um die Notbetreuung in Anspruch zu nehmen, muss mindestens ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeiten.

KITAS IN BRANDENBURG:

Kitas in Brandenburg sind geöffnet, die Kinder sollen aber wenn möglich zu Hause betreut werden. Die Einrichtungen müssen geschlossen werden, wenn im betroffenen Landkreis eine Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht ist.

SPORT: Sporttreiben im Freien ist für maximal zehn Erwachsene oder für bis zu 20 Kinder erlaubt. Für Erwachsene ist nur kontaktloser Sport erlaubt, Kinder dürfen auch Kontaktsport treiben.

REISEN: Hotels dürfen keine Touristen aufnehmen. Polen gilt als Hochinzidenzgebiet: An der Grenze muss ein negativer Test vorgelegt werden, er darf nicht älter als 48 Stunden sein.

VERANSTALTUNGEN: Die Obergrenze für gewerbliche Veranstaltungen in Berlin: 20 Personen in Räumen, 50 im Freien. In Brandenburg: Unter freiem Himmel sind 100, in Räumen 50 Personen erlaubt.

ARBEIT:

Berliner Unternehmen werden verpflichtet, ihren Beschäftigten zwei Corona-Tests pro Woche anzubieten. Testpflicht besteht für die Arbeitnehmer nicht.

Das Homeoffice soll ausgeweitet werden: Der Berliner Senat hat eine Begrenzung der Bildschirmarbeitsplätze in Unternehmen beschlossen. Künftig müssen Arbeitgeber sicherstellen, dass maximal 50 Prozent aller Bildschirmarbeitsplätze in Büroräumen besetzt werden.